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	<title>Dies und Das (wird i.d.R nicht angezeigt) Archive - Forum der Remonstranten in Berlin</title>
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	<description>Glauben ist Freisein</description>
	<lastBuildDate>Sun, 16 Jul 2023 19:46:37 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Remonstranten und die (Abschaffung der) Sklaverei in den Niederlanden</title>
		<link>https://forum.remonstranten-berlin.de/1921/remonstranten-und-die-abschaffung-der-sklaverei-in-den-niederlanden/</link>
					<comments>https://forum.remonstranten-berlin.de/1921/remonstranten-und-die-abschaffung-der-sklaverei-in-den-niederlanden/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Modehn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jul 2023 19:38:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies und Das (wird i.d.R nicht angezeigt)]]></category>
		<category><![CDATA[ADREM]]></category>
		<category><![CDATA[Gier]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Konijnenburg]]></category>
		<category><![CDATA[König der Niederlande gegen Sklaverei]]></category>
		<category><![CDATA[Protest van remonstranten tegen de sklavernij]]></category>
		<category><![CDATA[Remonstranten gegen Sklaverei?]]></category>
		<category><![CDATA[Remonstranten und Sklaverei]]></category>
		<category><![CDATA[schraapzucht]]></category>
		<category><![CDATA[SDREM Remonstrants tijdschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Vuyk]]></category>
		<category><![CDATA[Sklaverei in Holland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag des Theologen Simon Vuyk. Von Christian Modehn am 14.7.2023 1. In den Niederlanden ist die Anerkennung der Schuld an der Sklaverei nun eine offizielle, eine definitive Tatsache, vom König Willem-Alexander höchstpersönlich ausgesprochen. Er hat sich am 1. Juli 2023, dem 150. Jahrestag der Abschaffung der Sklaverei durch die niederländische Regierung, für die Grausamkeit...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1921/remonstranten-und-die-abschaffung-der-sklaverei-in-den-niederlanden/">Remonstranten und die (Abschaffung der) Sklaverei in den Niederlanden</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag des Theologen Simon Vuyk.</p>
<p>Von Christian Modehn am 14.7.2023</p>
<p>1.<br />
In den Niederlanden ist die Anerkennung der Schuld an der Sklaverei nun eine offizielle, eine definitive Tatsache, vom König Willem-Alexander höchstpersönlich ausgesprochen. Er hat sich am 1. Juli 2023, dem 150. Jahrestag der Abschaffung der Sklaverei durch die niederländische Regierung, für die Grausamkeit und Unmenschlichkeit durch Niederländer öffentlich entschuldigt.<br />
Am 1. Juli 1863 hatten die Niederlande als eines der letzten Länder Europas (!) die Sklaverei offiziell abgeschafft, die Arbeit auf den Plantagen Surinams endete allerdings erst zehn Jahre später. Die Regierung der Niederlande hatte zuvor in über 200 Jahren etwa 600.000 Menschen (Schwarze) versklavt.<br />
„Keti Koti“, „zerbrochene Ketten“ in der kreolischen Sprache, ist das neue humane Leitwort in einem Holland, das sich mit der „Aufarbeitung“ der eigenen dunklen Vergangenheit schwer tat und schwer tut.</p>
<p>2.<br />
Die Kirchen in den Niederlanden haben sich zum Thema schon seit einigen Monaten geäußert. Der „Raad van Kerken in Nederland“ hat eine entsprechende ökumenische Arbeitsgruppe zusammengestellt. <a href="https://www.raadvankerken.nl/organisatie/projectgroepen/groep-rvk-2023-slavernijverleden/">LINK</a></p>
<p>3.<br />
Aus naheliegenden Gründen interessieren wir uns besonders für die Frage: Wie sieht es mit dem Protest der Remonstranten gegen die Sklaverei aus?<br />
Zu dem Thema hat jetzt der remonstrantische Theologe Prof. Simon Vuyk in der Monats-Zeitschriften ADREM (Juli 2023) einen kurzen, aber erhellenden Beitrag verfasst. Hier nur einige wesentliche Erkenntnisse des Theologen und Historikers Simon Vuyk:</p>
<p>4.<br />
Am 24.9.1794 wurde in der Remonstranten Kirche von Delft eine aus Surinam stammende Sklavin getauft, sie erhielt den Namen Maria Zara Johanna. Damals ein Ereignis für die ganze Stadt. Diese Taufe fand gegen den Willen der Besitzer der Sklavin statt, aber sie war nun in den Niederlanden angekommen, und somit ein freier Mensch. „Unterstützte die Gemeinde die Frau nach der Taufe oder blieb sie sogar abhängig von ihrem früheren Eigentümer? Das wissen wir nicht“, hießt die ernüchternde Aussage von Simon Vuyk.</p>
<p>5.<br />
Ebenso ernüchternd die weitere Aussage: „Die Niederlande kannten keine organisierte Bewegung gegen den Sklavenhandel und die Sklaverei, trotz des großen Anteils unseres Landes an diesem schrecklichen Unternehmen“. In einer Studie über „Rotterdam in slavernij“ von Alex van Stipriaan (2020) finden sich unter den Anhängern (Profiteuren) wie auch den Gegnern der Sklaverei auch Remonstranten. Diese Situation ist wohl typisch für ein (gehobenes) Bürgertum, das am eigenen Wohlstand und „Gewinn“ (wie Vuyk schreibt) interessiert ist.</p>
<p>6.<br />
Aber es gab einige große Leistungen von einigen Remonstranten gegen die Sklaverei: Hervorzuheben ist der Remonstrant und Pastor in Utrecht, Jan Konijnenburg (1758-1831), er gründete Zeitschriften, in denen er seinen Protest gegen die Sklaverei öffentlich machte. Er war so großzügig, „goed liberaal“, „gut liberal“, schreibt Vuyk offenbar etwas ironisch, um auch einen Verteidiger der Sklaverei in seinem Blatt Platz zu Wort zu kommen zu lassen. Aber des Pastors Widerstand gegen die Sklaverei war sehr deutlich! Das hat der Autor Simon Vuyk in seiner Studie „Vision van Vrijheid“, Hilversum 2013, im Detail nachgewiesen.</p>
<p>7.<br />
Aber die meisten anderen Pastoren der Remonstranten (und die Gemeindemitglieder) folgten NICHT dem deutlichen Engagement von Jan Konijnenburg, schreibt Simon Juyk in ADREM. Nur einzelne Stimmen wie die des Dichters Hendrik Tollens (1780-1856) oder des Pastors Martinus Cohen Stuart (1824-1878) wandten sich öffentlich gegen die Sklaverei. Die Abschaffung der Sklaverei durch die niederländische Regierung geschah erst 1873. Aber Simon Vuyk schreibt in ADREM: „Danach importierte das Königreich der Niederlanden Gastarbeiter aus Hindustan (Indien) nach Surinam, aber diese Menschen wurden dort noch schlechter behandelt als die Schwarzen (Sklaven).</p>
<p>8.<br />
Der Theologe und Historiker Simon Vuyk ist deutlich in seinem abschließenden Urteil: „Es gibt zu denken, dass Missstände (in Holland) bestehen blieben, trotz der Kenntnis der unmenschlichen Behandlung von Sklaven. Und zwar blieben die Missstände bestehen, „wegen des eigenen (materiellen) Gewinns und unsrer Habgier. Die Sklaverei verschwand zu guter Letzt aus der niederländischen Gesellschaft, aber das System der Habgier blieb“.</p>
<p>9.<br />
So wird nun, mit höchster, königlicher Ermunterung, sicher eine neue Epoche in den Kirchen der Niederlande beginnen hinsichtlich der Frage: Wie können wir den heutigen Sklaven und Sklavinnen &#8211; etwa den Kindern, die unter grausamen Bedingungen in Afrika nach seltenen Erden graben müssen oder den Frauen, denen die Menschenrechte verweigert werden, beistehen. Und wie können unsere Kirchen &#8211; auch die Remonstranten &#8211; immer mehr zu Orten werden, in den sich Menschen vieler unterschiedlicher Kulturen und Hautfarben als Mitglieder wohlfühlen. Kirchengemeinden sind nur als Orte der Begegnung unterschiedlicher Menschen aus unterschiedlicher Kulturen in Gleichberechtigung möglich und sinnvoll, natürlich eine theologische Selbstverständlichkeit und überflüssig dies zu betonen.</p>
<p>10.<br />
Über das umfangreiche Werk des remonstrantischen Theologen und Historikers Simon Vuyk informiert die wikipedia Seite auf Niederländisch. <a href="https://nl.wikipedia.org/wiki/Simon_Vuyk">LINK</a></p>
<p>Copyright: Christian Modehn, Religionsphilosophischer Salon Berlin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1921/remonstranten-und-die-abschaffung-der-sklaverei-in-den-niederlanden/">Remonstranten und die (Abschaffung der) Sklaverei in den Niederlanden</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
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		<title>Eine vernünftige Theologie: Ein Vorbild aus Äthiopien im 17. Jahrhundert: Von Zär ´a Yaqob.</title>
		<link>https://forum.remonstranten-berlin.de/1603/eine-vernuenftige-theologie-ein-vorbild-aus-aethiopien-im-17-jahrhundert-von-zaer-a-yaqob/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Modehn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2019 08:45:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Dies und Das (wird i.d.R nicht angezeigt)]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[die Vernunft ist das religiöse Kriterium]]></category>
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		<category><![CDATA[freisinnige Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Vernunft als Gottesgabe]]></category>
		<category><![CDATA[vernünftige Theologie aus Äthiopien im 17.Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Zär ´a Yaqob]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lesen Sie den Hinweis auf das Buch &#8222;Eine äthiopische Weltanschauung&#8220;  des Philosophen  Zär a Yaqob. Eine Einladung, das Wesentliche des christlichen Glaubens zu bewahren. Massstab dafür ist die Vernunft, das Geschenk Gottes an die Menschheit. Ein modernes Buch aus dem 17. Jahrhundert. Ziemlich einmalig!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1603/eine-vernuenftige-theologie-ein-vorbild-aus-aethiopien-im-17-jahrhundert-von-zaer-a-yaqob/">Eine vernünftige Theologie: Ein Vorbild aus Äthiopien im 17. Jahrhundert: Von Zär ´a Yaqob.</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://religionsphilosophischer-salon.de/11827_der-glaube-muss-vernuenftig-sein_religionskritik">Lesen Sie den Hinweis</a> auf das Buch &#8222;Eine äthiopische Weltanschauung&#8220;  des Philosophen  Zär a Yaqob. Eine Einladung, das Wesentliche des christlichen Glaubens zu bewahren. Massstab dafür ist die Vernunft, das Geschenk Gottes an die Menschheit. Ein modernes Buch aus dem 17. Jahrhundert. Ziemlich einmalig!</p>
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		<title>Prof. Johan Goud, remonstrantischer Theologe aus Den Haag, kommt nach Berlin, am Fr. 27. Nov. 2015</title>
		<link>https://forum.remonstranten-berlin.de/1110/prof-johan-goud-remonstrantischer-theologe-aus-den-haag-kommt-nach-berlin-am-fr-27-nov-2015/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Modehn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2015 13:45:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies und Das (wird i.d.R nicht angezeigt)]]></category>
		<category><![CDATA[am Freitag 27. November]]></category>
		<category><![CDATA[der philosophische Salon im November 2015]]></category>
		<category><![CDATA[eine moderne christliche Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[gibt es eine moderne christliche Kirche?]]></category>
		<category><![CDATA[Johan Goud aus Den Haag kommt nach Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[mein Glaube ist wichtig Johan Goud]]></category>
		<category><![CDATA[Remonstrantische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Theologe der Remonstranten Kirche in Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag Johan Goud über Theologie und Autobiographie in Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Professor Johan Goud kommt nach Berlin! Der nächste Salon findet am Freitag, den 27. November 2015 um 19 Uhr in der Galerie Fantom statt. Diesmal ist der remonstrantische Theologe, Prof. em. Johan Goud aus Den Haag bei uns. Er spricht (auf Deutsch) zum Thema Theologie und Autobiographie. Sebstverständlich mit Gesprächen nach dem Vortrag. Es geht...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1110/prof-johan-goud-remonstrantischer-theologe-aus-den-haag-kommt-nach-berlin-am-fr-27-nov-2015/">Prof. Johan Goud, remonstrantischer Theologe aus Den Haag, kommt nach Berlin, am Fr. 27. Nov. 2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Professor Johan Goud kommt nach Berlin!</p>
<p>Der nächste Salon findet am Freitag, den 27. November 2015 um 19 Uhr in der Galerie Fantom statt. Diesmal ist der remonstrantische Theologe, Prof. em. Johan Goud aus Den Haag bei uns. Er spricht (auf Deutsch) zum Thema Theologie und Autobiographie. Sebstverständlich mit Gesprächen nach dem Vortrag. Es geht also auch darum, die Bedeutung des eigenen, subjektiven Glaubens zu pflegen, zu achten, zu schützen&#8230;.Wegen des sicher starken Interesses am Thema und am Referenten (Porf. Goud war an der Uni Utrecht im Bereich der Kulturwissenschaften tätig) und der begrenzten Anzahl von Plätzen bitte ich um Anmeldung per email: Christian.Modehn@berlin.de     HERZLICHE EINLADUNG!</p>
<p>Ort: Kunstgalerie Fantom, Hektorstr. 9, Wilmersdorf. Beitrag für die Miete: 5 Euro. StudentInnen haben freien Eintritt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1110/prof-johan-goud-remonstrantischer-theologe-aus-den-haag-kommt-nach-berlin-am-fr-27-nov-2015/">Prof. Johan Goud, remonstrantischer Theologe aus Den Haag, kommt nach Berlin, am Fr. 27. Nov. 2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
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		<title>Protestantische Verteidiger der Toleranz und des Humanismus –Werden sie im Reformationsjubliäum 2017 vergessen? Hinweise zur frühen Geschichte der Remonstranten</title>
		<link>https://forum.remonstranten-berlin.de/1104/protestantische-verteidiger-der-toleranz-und-des-humanismus-werden-sie-im-reformationsjubliaeum-2017-vergessen-hinweise-zur-fruehen-geschichte-der-remonstranten/</link>
					<comments>https://forum.remonstranten-berlin.de/1104/protestantische-verteidiger-der-toleranz-und-des-humanismus-werden-sie-im-reformationsjubliaeum-2017-vergessen-hinweise-zur-fruehen-geschichte-der-remonstranten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Modehn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2015 13:55:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies und Das (wird i.d.R nicht angezeigt)]]></category>
		<category><![CDATA[die Remonstranten werden im Refomrationsgedenken übersehen]]></category>
		<category><![CDATA[eine vergessene christliche Tradition:die Liberal theologischen]]></category>
		<category><![CDATA[liberale Protestanten als Verteidiger der Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Reformationsgedenken ist zu eng]]></category>
		<category><![CDATA[Reformationsgedenken ohne liberale Protestanten]]></category>
		<category><![CDATA[wer wird im Reformationsgedenken vergessen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Protestantische Verteidiger der Toleranz und des Humanismus –Werden sie im Reformationsjubliäum 2017 vergessen? Hinweise zur frühen Geschichte der Remonstranten Von Christian Modehn Wenn Historiker und Theologen heute wie früher über „Toleranzdiskurse in der frühen Neuzeit“ (so ein neues Buch hg. von Friedrich Vollhardt, erschienen 2015) sprechen und über Duldung religiöser Pluralität, „dann ist es auffällig,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1104/protestantische-verteidiger-der-toleranz-und-des-humanismus-werden-sie-im-reformationsjubliaeum-2017-vergessen-hinweise-zur-fruehen-geschichte-der-remonstranten/">Protestantische Verteidiger der Toleranz und des Humanismus –Werden sie im Reformationsjubliäum 2017 vergessen? Hinweise zur frühen Geschichte der Remonstranten</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Protestantische Verteidiger der Toleranz und des Humanismus –Werden sie im Reformationsjubliäum 2017 vergessen?</em></p>
<p>Hinweise zur frühen Geschichte der Remonstranten</p>
<p>Von Christian Modehn</p>
<p>Wenn Historiker und Theologen heute wie früher über „Toleranzdiskurse in der frühen Neuzeit“ (so ein neues Buch hg. von Friedrich Vollhardt, erschienen 2015) sprechen und über Duldung religiöser Pluralität, „dann ist es auffällig, dass die großen Vordenker der Toleranz intensive Kontakte zu den Remonstranten in Holland gepflegt haben“, schreibt Professor Yves Bizeul (Rostock) in seinem Beitrag über den Philosophen Pierre Bayle. Dass sich nach all den Kriegen und Religionskämpfen die Toleranz-Idee immer mehr dann doch durchsetzte, hat verschiedene Gründe; ein entscheidender Grund ist, dass sich der „liberale Flügel des Protestantismus“ in Holland, also die Remonstranten, als starke intellektuelle christliche wie humanistische Kraft erweisen konnte. Yves Bizeul erwähnt den großen Hugo Grotius, „er stand den Remonstranten nahe“, Bizeul nennt weiter Spinoza, auch Locke „der lange Gespräche führte mit dem Remonstranten Philippe von Limborch; erwähnt wird auch, dass Pierre Bayle befreundet war mit dem Remonstranten Adrian de Paets.. (Vgl. in dem genannten Buch die Seiten 205 f.)</p>
<p>Es gab also schon der Mitte des 17. Jahrhunderts – in Holland – eine unter kritischen Intellektuellen angesehene (kleine) protestantische Kirche, die auch humanistische Ideale als die eigenen verstand. Über die Entwicklung einer theologisch &#8211; engen lutherischen Orthodoxie im 17. Jahrhundert ist viel geklagt worden. Es wäre wohl hilfreich zu erinnern, dass es einmal ein protestantisch-humanistisches Christentum der Toleranz gab und auch heute noch in der Remonstranten Kirche gibt. Dies wäre auch ein Thema der Reformationsfeierlichkeiten 2017. Humanismus und Protestantismus!</p>
<p>Nebenbei: Es gibt gelegentlich gemeinsame Veranstaltung der „Jungen Mitglieder des Niederländischen Humanistischen Verbandes NL“ und der „Jungen Remonstranten“. Eine Mitarbeiterin des neuen theologischen Instituts der Remonstranten an der „Vrije Universiteit van Amsterdam“, Christa Anbeek, hat etliche Jahre an der „Humanistischen Universität“ von Utrecht als Dozentin gearbeitet.</p>
<p>copyright: Christian Modehn</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1104/protestantische-verteidiger-der-toleranz-und-des-humanismus-werden-sie-im-reformationsjubliaeum-2017-vergessen-hinweise-zur-fruehen-geschichte-der-remonstranten/">Protestantische Verteidiger der Toleranz und des Humanismus –Werden sie im Reformationsjubliäum 2017 vergessen? Hinweise zur frühen Geschichte der Remonstranten</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
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		<item>
		<title>&#8222;Remonstranten – eine Kirche mit einer Mission“: Zu einem Beitrag von Cees de Monchy</title>
		<link>https://forum.remonstranten-berlin.de/1100/remonstranten-eine-kirche-mit-einer-mission-zu-einem-beitrag-von-cees-de-monchy/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Modehn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2015 09:01:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies und Das (wird i.d.R nicht angezeigt)]]></category>
		<category><![CDATA[auch liberale Christen machen Mission]]></category>
		<category><![CDATA[cees de monchy]]></category>
		<category><![CDATA[neuer Schwung bei den Remonstranten]]></category>
		<category><![CDATA[Remonstranten sagen ja zur Mission]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://forum.remonstranten-berlin.de/?p=1100</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Remonstranten – eine Kirche mit einer Mission“ Ein Beitrag von Cees de Monchy, dem Vorsitzenden des Beratungsgremiums der Remonstranten Von Christian Modehn Die Remonstranten waren bisher eher zurückhaltend, wenn es darum ging, in der Öffentlichkeit Werbung für die eigene Kirche zu machen. Mit Schlagworten soll niemand bekehrt werden, das ist die richtige Position. Aber verstecken...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1100/remonstranten-eine-kirche-mit-einer-mission-zu-einem-beitrag-von-cees-de-monchy/">&#8222;Remonstranten – eine Kirche mit einer Mission“: Zu einem Beitrag von Cees de Monchy</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Remonstranten – eine Kirche mit einer Mission“</p>
<p>Ein Beitrag von Cees de Monchy, dem Vorsitzenden des Beratungsgremiums der Remonstranten</p>
<p>Von Christian Modehn</p>
<p>Die Remonstranten waren bisher eher zurückhaltend, wenn es darum ging, in der Öffentlichkeit Werbung für die eigene Kirche zu machen. Mit Schlagworten soll niemand bekehrt werden, das ist die richtige Position. Aber verstecken wollen sich die <span id="more-1100"></span>Remonstranten, als freisinnige und theologisch-liberale Kirche, doch auch nicht. Dafür ist ihr eigenes religiöses – humanistisches Profil inmitten eher mächtiger orthodoxer und konservativer Kirchen zu „besonders“ und für manche nachdenkliche, kritische Menschen durchaus attraktiv. Nur kennen eben leider eher wenige Menschen die protestantische Kirche Remonstranten. Darum also gibt es in Holland eine recht umfangreiche öffentliche Kampagne der Informationen und Hinweise, etwa durch Plakate in Bahnhöfen. Die Botschaft ist klar: „Glauben beginnt bei dir“. Das heißt: Wenn du dich für eine religiöse Botschaft interessierst, schau zuerst in dich selbst, frage dich selbst, wer bin ich, was will ich glauben, welches Gottesbild lebt in mir. Und die Remonstranten haben seit langem schon den theologischen Mut, diesen je eigenen Glauben, dieses je eigene individuelle Gottesbild, zu akzeptieren und zu respektieren.</p>
<p>Die Werbung der Remonstranten für ihre Kirche verbreitet also keine offiziellen Lehren und Dogmen. Sie macht den einzelnen Mut, in sich selbst zu schauen und den eigenen Gott zu entdecken. Über diese Erfahrungen kann dann jeder und jede mit anderen sprechen &#8230; das ist eine zentrale Aufgabe der Gemeinden.</p>
<p>Nun hat der Vorsitzende des obersten Beratungs- und Entscheidungsgeremiums der Remnstranten, Cees de Monchy, in der Zeitschrift ADREM den Sinn der Werbekampagne erläutert und verteidigt. „Wir sind eine Kirche mit einer Mission“, sagt Cees de Monchy ausdrücklich, mit einer Botschaft, „und die muss man dann auch verbreiten. Und wenn das nicht auf die klassische Art und Weise geht, dann muss man halt andere Wege suchen“. Wenn die Anzahl der Freunde und Mitglieder Remonstrantenkirche kleiner wird, „dann muss man neue Wege suchen“, eben die öffentliche Werbung pflegen. Cees de Monchy nennt ein „Ergebnis“: 275 Menschen haben sich bisher als Freunde bei den Remonstranten angemeldet haben, etliche andere suchen den Kontakt zu den Gemeinden, ohne offiziell Freunde oder Mitglieder zu werden. Die Remonstranten als explizit moderne, aufgeschlossene, theologisch-liberale Kirche wissen, dass die Stimmung für das Christentum in Holland – wie anderen europäischen Ländern &#8211; im Augenblick nicht die beste ist: Viele empfinden den christlichen Glauben – sicher auch durch die konservativen Kirchen vermittelt – als „verurteilend, zwingend (intolerant) und langweilig“. Dagegen ein anderes Gesicht zu zeigen ist nicht einfach.</p>
<p>Uns freut es besonders, dass Cees de Monchy betont: „Remonstranten wollen sich bewegen, sie sind nicht festgelegt, sondern bereit, um zu sehen, was neu gemacht werden kann, auch neue Formen von Liturgie und eine andere religiöse Sprache&#8230;.Wir wollen uns dem zentralen Begriff der Bibel, dem Reich Gottes als der „Neuen Welt“ (ein Ideal) annähern“.</p>
<p>Die „sozialen Medien“ werden noch stärker von den Remonstranten gepflegt und entwickelt&#8230; aber „die persönliche Begegnung in den Gemeinden soll doch immer die Basis sein“.</p>
<p>Das vollständige Interview mit Cees de Monchy ist in der Septemberausgabe 2015 der Zeitschrift ADREM nachzulesen, die Fragen stellte Michel Peters. <a href="mailto:adrem@remonstranten.org">adrem@remonstranten.org</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1100/remonstranten-eine-kirche-mit-einer-mission-zu-einem-beitrag-von-cees-de-monchy/">&#8222;Remonstranten – eine Kirche mit einer Mission“: Zu einem Beitrag von Cees de Monchy</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
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		<title>Am Freitag, 24. Juli 2015, Salonabend: &#8222;Bloß nicht zuviel Gehorsam&#8220;</title>
		<link>https://forum.remonstranten-berlin.de/1070/am-freitag-24-juli-2015-salonabend-bloss-nicht-zuviel-gehorsam/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Modehn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2015 13:40:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies und Das (wird i.d.R nicht angezeigt)]]></category>
		<category><![CDATA[Europa muss ungehorsam sein]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophischer Salon am 24. JULI 2015]]></category>
		<category><![CDATA[Refomrationsgedenken und Ungehorsam]]></category>
		<category><![CDATA[Reformation ist Ungehorsam]]></category>
		<category><![CDATA[Remonstranten in Berlin und Salon]]></category>
		<category><![CDATA[Salon im Juli 2015]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie des Ungehorsams]]></category>
		<category><![CDATA[Ungehordam heute notwendig]]></category>
		<category><![CDATA[Ungehorsam als Tugend]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Bloß nicht zu viel Gehorsam&#8220;. Der Religionsphilosophische Salon Berlin im Monat JULI 2015 hat sich am Freitag, den 24. Juli, wieder ein schwieriges, auch deutsches, natürlich auch ein religiöses, aber immer aber philosophisches -ethisches Thema vorgenommen: Wem wollen und wem sollen und wem können wir noch gehorchen? Eine Gewissensfrage&#8230; Interessant wäre vorweg eine Besichtigung im...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1070/am-freitag-24-juli-2015-salonabend-bloss-nicht-zuviel-gehorsam/">Am Freitag, 24. Juli 2015, Salonabend: &#8222;Bloß nicht zuviel Gehorsam&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Bloß nicht zu viel Gehorsam&#8220;.</p>
<p>Der Religionsphilosophische Salon Berlin im Monat JULI 2015 hat sich am Freitag, den 24. Juli, wieder ein schwieriges, auch deutsches, natürlich auch ein religiöses, aber immer aber philosophisches -ethisches Thema vorgenommen: Wem wollen und wem sollen und wem können wir noch gehorchen? Eine Gewissensfrage&#8230;</p>
<p>Interessant wäre vorweg eine Besichtigung im Jüdischen Museum Berlin zum Thema Gehorsam (und Gott)&#8230;und natürlich auch die Lektüre des Buches von Henry David Thoreau: &#8222;Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat&#8220;. (Diogenes Verlag. 5 Euro)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1070/am-freitag-24-juli-2015-salonabend-bloss-nicht-zuviel-gehorsam/">Am Freitag, 24. Juli 2015, Salonabend: &#8222;Bloß nicht zuviel Gehorsam&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
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		<title>Am 26. Juni 2015 Religionsphilosophischer Salon: Glücklich sein contra sinnvoll leben? Zwei Lebensentwürfe</title>
		<link>https://forum.remonstranten-berlin.de/1063/am-26-juni-2015-religionsphilosophischer-salon-gluecklich-sein-contra-sinnvoll-leben-zwei-lebensentwuerfe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Modehn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2015 15:27:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies und Das (wird i.d.R nicht angezeigt)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der nächste Religionsphilosophische Salon findet am Freitag, den 26. Juni 2015, um 19 Uhr, in der Galerie Fantom, Hektorstr. 9 in Berlin-Wilmersdorf statt. Das Thema: &#8222;Glücklich leben&#8220; contra &#8222;sinnvoll leben&#8220;? Modelle der Lebensgestaltung. Dazu herzliche Einladung. Mit der Bitte um Anmeldung: christian.modehn@berlin.de   Für die Raummiete bitten wir um 5 Euro. Studenten wie immer: kostenfreier Eintritt....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1063/am-26-juni-2015-religionsphilosophischer-salon-gluecklich-sein-contra-sinnvoll-leben-zwei-lebensentwuerfe/">Am 26. Juni 2015 Religionsphilosophischer Salon: Glücklich sein contra sinnvoll leben? Zwei Lebensentwürfe</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der nächste Religionsphilosophische Salon findet am Freitag, den 26. Juni 2015, um 19 Uhr, in der Galerie Fantom, Hektorstr. 9 in Berlin-Wilmersdorf statt. Das Thema:</p>
<p>&#8222;Glücklich leben&#8220; contra &#8222;sinnvoll leben&#8220;? Modelle der Lebensgestaltung.</p>
<p>Dazu herzliche Einladung. Mit der Bitte um Anmeldung: christian.modehn@berlin.de   Für die Raummiete bitten wir um 5 Euro. Studenten wie immer: kostenfreier Eintritt.</p>
<p>Wir wollen uns dem offenbar alltäglichen, tatsächlich aber anspruchsvollen philosophischen Thema &#8222;Glück&#8220; nähern. Und fragen: Kann mein individuelles Glück mein Lebensziel sein? Oder hat die Idee des sinnvollen Lebens eine viel tiefere Bedeutung? Texte zum Thema Glück, auch in populärer &#8222;Propaganda&#8220; gibt es in großer Fülle. Philosophisch relevant sind hingegen <span id="more-1063"></span>im Rahmen seiner &#8222;Philosophie der Lebenskunst&#8220; die leicht zugänglichen Überlegungen von Wilhelm Schmid im Insel Verlag &#8222;Glück&#8220;. Alles was Sie darüber wissen müssen&#8230;&#8220; Sehr tiefschürfend ist der Versuch einer &#8222;rationalen Religionsphilosophie&#8220; durch Prof. Volker Gerhardt in seinem Buch &#8222;Der Sinn des Sinns&#8220; (2015, C.H.Beck Verlag, 358 Seiten). Anregend ist auch das Buch des Philosophen Michael Hampe, Zürich: &#8222;Das vollkommene Leben. Vier Meditationen über das Glück&#8220;. Auch die Lektüre dieses Buches ist inspirierend, es ist bei DTV erschienen, (3. Auflage 2004), es kostet nur 9, 90 Euro: &#8222;Virtuos komponiert. Glasklar geschrieben&#8220;, schreibt die Neue Züricher Zeitung. &#8222;Das Glück wird in der Vielstimmigkeit gefunden&#8220;, schreibt die Frankfurter Rundschau.</p>
<p>Ist das Streben nach &#8222;meinem Glück&#8220; zu individualistisch, gar egoistisch? Ist die Suche nach dem Lebenssinn von größerer ethischer Relevanz, weil im Lebensinn das Göttliche sichtbar werden kann (so Volker Gerhardt). Das ist nur eine Frage, die wir gesprächsweise etwas erhellen wollen. &#8222;Glück oder/und/contra Lebenssinn ?&#8220; wird so zur Frage nach meinem eigenen Lebensentwurf.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1063/am-26-juni-2015-religionsphilosophischer-salon-gluecklich-sein-contra-sinnvoll-leben-zwei-lebensentwuerfe/">Am 26. Juni 2015 Religionsphilosophischer Salon: Glücklich sein contra sinnvoll leben? Zwei Lebensentwürfe</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
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		<title>Am Freitag 29. Mai 2015: Der nächste Religionsphilosophische Salon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Modehn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2015 20:34:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies und Das (wird i.d.R nicht angezeigt)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Religionsphilosophische Salon im Mai 2015: Wir treffen uns am Freitag, den 29. Mai um 19 Uhr ausnahmsweise nicht in der uns vertrauten, angenehmen Galerie Fantom, sondern in der schönen, geräumigen Weinhandlung (speziell auch Weine aus Katalonien) in Neukölln, in der Jonasstr. 32, nahe U- Bhf. Leinestr. Die Weinhandlung von Wolfgang Baumeister heißt „Sinnesfreude“. Bei...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1057/am-freitag-29-mai-2015-der-naechste-religionsphilosophische-salon/">Am Freitag 29. Mai 2015: Der nächste Religionsphilosophische Salon</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Religionsphilosophische Salon im Mai 2015:</p>
<p>Wir treffen uns am Freitag, den 29. Mai um 19 Uhr ausnahmsweise nicht in der uns vertrauten, angenehmen Galerie Fantom, sondern in der schönen, geräumigen Weinhandlung (speziell auch Weine aus Katalonien) in Neukölln, in der Jonasstr. 32, nahe U- Bhf. Leinestr.</p>
<p>Die Weinhandlung von Wolfgang Baumeister heißt „Sinnesfreude“. Bei dem Namen bieten sich philosophische Fragen von selbst an. Und wir wollen die Herausforderung annehmen: <span id="more-1057"></span>Hat Philosophieren etwas mit Sinnesfreude zu tun? Selbstverständlich, aber wie? Braucht das Denken den (sanften) Rausch? Es geht also um eine kleine Philosophie des Weins – bei einem Glas Wein. Und sicher auch um Verbindungen zu religiösen Traditionen. Darum werden wir uns an Platon, Dionysos, Hölderlin erinnern, und vielleicht auch an biblische Motive … sowie persönliche Einsichten beim Wein; darüber wird uns auch Wolfgang Baumeister berichten.</p>
<p>Weitere Hinweise zu diesem etwas ungewöhnlichen Thema folgen. Nebenbei: Die „Sinnesfreude“ ist – für alle Neukölln-Fernen – z.B. mit der U Bahn bestens erreichbar.</p>
<p>Als kleinen Eintrittsobulus denken wir an 5 EURO.</p>
<p>Anmeldungen werden erbeten, weil dann auch inspirierende Informationen vorweg zugesandt werden. christian.modehn@berlin.de</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1057/am-freitag-29-mai-2015-der-naechste-religionsphilosophische-salon/">Am Freitag 29. Mai 2015: Der nächste Religionsphilosophische Salon</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Der nächste Religionsphilosophische Salon am Freitag, den 24.4.2015   &#8230;und eine Begegnung mit einem philos. Salon aus Amsterdam am 17.4.</title>
		<link>https://forum.remonstranten-berlin.de/1038/der-naechste-religionsphilosophische-salon-am-fr-27-2-2015/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Modehn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2015 18:25:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies und Das (wird i.d.R nicht angezeigt)]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin hat eine liberale protestantische Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Forum der remonstranten]]></category>
		<category><![CDATA[Freisinnige Kirche in berlin]]></category>
		<category><![CDATA[freisinnige liberale Kirche Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Homoehe segnen selbstverständlich]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität normal für Christen]]></category>
		<category><![CDATA[liberale protestantische Kirche gibt es in Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[mein Gott segnet Homosexuelle]]></category>
		<category><![CDATA[Mein gott will keine dogmen]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Salons in Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[philosophischer Salon am 27. 2. 2015 Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der nächste religionsphilosophische Salon findet am Freitag, den 24.4. 2015, um 19 Uhr in der Galerie Fantom statt (Hektorstr. 9, Berlin Wilmersdorf). Das Thema: &#8222;Die Bedeutung des Esoterischen in einer vernünftigen Lebensform&#8220;. Dazu herzliche EINLADUNG. Anmeldung wegen der begrenzten Plätze erforderlich an: christian.modehn@berlin.de Beitrag für die Raummiete: 5 Euro, Studenten gratis. Der ORT: Galerie Fantom,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1038/der-naechste-religionsphilosophische-salon-am-fr-27-2-2015/">Der nächste Religionsphilosophische Salon am Freitag, den 24.4.2015   &#8230;und eine Begegnung mit einem philos. Salon aus Amsterdam am 17.4.</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der nächste religionsphilosophische Salon findet am Freitag, den 24.4. 2015, um 19 Uhr in der Galerie Fantom statt (Hektorstr. 9, Berlin Wilmersdorf).</p>
<p><em>Das Thema: &#8222;Die Bedeutung des Esoterischen in einer vernünftigen Lebensform&#8220;</em><strong>. </strong>Dazu herzliche EINLADUNG.</p>
<p>Anmeldung wegen der begrenzten Plätze erforderlich an: christian.modehn@berlin.de</p>
<p>Beitrag für die Raummiete: 5 Euro, Studenten gratis.</p>
<p><em>Der ORT: Galerie Fantom, Hektor Str. 9, Freitag, 27. März 2015 um 19 Uhr.</em><strong><br />
</strong></p>
<p><em>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-Und zusätzlich eine BESONDERE VERANSTALTUNG:  </em><strong>.</strong><em>..am Freitag, den 17. April 2015 ab 18. 30 Uhr im Kulturzentrum Afrikahaus, Bochumerstr. 25, Stadtteil Tiergarten. </em></p>
<p>An dem Tag kommen 10 Mitglieder eines philosophischen Salons aus Amsterdam nach Berlin. Er findet statt in der philosophisch interessierten protestantischen, liberal-theologischen Kirche <span id="more-1038"></span>der Remonstranten. (Siehe:   <a href="http://www.vrijburg.nl/">http://www.vrijburg.nl/</a> ) Wir freuen uns, dass dadurch der Austausch mit den Amsterdamer Remonstranten, der ja schon seit 5 Jahren besteht, fortgesetzt werden kann!!</p>
<p>Wir wollen gemeinsam Vegetarisches essen, nach afrikanischem Rezept, und ein Gläschen Wein trinken und uns danach weiter austauschen. Der Leiter der Amsterdamer Gruppe, der Philosoph Pieter Jan André, wird auf die Aktualität des „Sokratischen Gespräches“ hinweisen. Und Christian Modehn wird einige Fragen stellen über die Bedeutung des NEINSagens und des Widerstands in der Philosophie. Aber abgesehen davon: Es gibt genügend Zeit sich auszutauschen und persönlich kennen zu lernen. „Gezelligheid“ ist das entsprechende holländische Wort.</p>
<p>Wegen der Vorbereitung des afrikanischen vegetarischen Essens durch den Leiter des Afrika Hauses, Herrn Diallo, bitte ich bis zum 13. 4. um<strong> eine definitive Anmeldung:</strong> <a href="mailto:christian.modehn@berlin.de">christian.modehn@berlin.de</a></p>
<p>Der Eintritt ist frei. Das Essen kostet 4,50 Euro., auch die div. Getränke sind „bezahlbar“.</p>
<p>Start um 18.30 Uhr. Das Afrika Haus in der Bochumer Str. 25 befindet sich dicht am U Bhf Turmstr., Ausgang Alt –Moabit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1038/der-naechste-religionsphilosophische-salon-am-fr-27-2-2015/">Der nächste Religionsphilosophische Salon am Freitag, den 24.4.2015   &#8230;und eine Begegnung mit einem philos. Salon aus Amsterdam am 17.4.</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>GUT LEBEN: Hinweise nach dem Religionsphilosophischen Salon am 20.11.2014</title>
		<link>https://forum.remonstranten-berlin.de/1024/gut-leben-hinweise-nach-dem-religionsphilosophischen-salon-am-20-11-2014/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Modehn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2014 14:45:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies und Das (wird i.d.R nicht angezeigt)]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Muraca]]></category>
		<category><![CDATA[Degrowth]]></category>
		<category><![CDATA[Descroissance]]></category>
		<category><![CDATA[es gibt Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Gut leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gut leben Barbara Muraca]]></category>
		<category><![CDATA[Modehn Salon Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[there are no alternatives]]></category>
		<category><![CDATA[TINA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Gut leben – in einer Gesellschaft „jenseits des Wachstums“ Hinweise zum Salon-Gespräch am 20. November 2014 im „Afrika Haus Berlin“. Von Christian Modehn Der „Religionsphilosophische Salon Berlin“ lädt am „Welttag der Philosophie“ regelmäßig zu einer besonderen Veranstaltung ein. Diesmal war die Philosophin Dr. Barbara Muraca (Uni Jena, ab 2015 an der „Oregon State University“)...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1024/gut-leben-hinweise-nach-dem-religionsphilosophischen-salon-am-20-11-2014/">GUT LEBEN: Hinweise nach dem Religionsphilosophischen Salon am 20.11.2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Gut leben – in einer Gesellschaft „jenseits des Wachstums“</p>
<p>Hinweise zum Salon-Gespräch am 20. November 2014 im „Afrika Haus Berlin“.</p>
<p>Von Christian Modehn</p>
<p>Der „Religionsphilosophische Salon Berlin“ lädt am „Welttag der Philosophie“ regelmäßig zu einer besonderen Veranstaltung ein. Diesmal war die Philosophin Dr. Barbara Muraca (Uni Jena, ab 2015 an der „Oregon State University“) bei uns, um über die Perspektiven ihres neuen Buches „Gut leben. Eine Gesellschaft jenseits des <span id="more-1024"></span>Wachstums“ (Wagenbach Verlag, 2014, 9.90 Euro) zu diskutieren.</p>
<p>Wir empfehlen dringend die Lektüre dieser komprimierten Studie, die verschiedene Aspekte ausleuchtet und ermuntert, weiter am Thema „dranzubleiben“.</p>
<p>Muss man (in gebildeten Kreisen) immer noch die vielen, allseits bekannten Fakten aufzählen, dass die Wachstumsgesellschaft ganz offensichtlich an ihr Ende gekommen ist?</p>
<p>Muss man an die heutige globale Klimaveränderung erinnern, die durch den unsäglich hohen und stetig steigenden (China, USA usw.) CO2 Ausstoß mit verursacht ist?</p>
<p>Muss man an die schlimmen Folgen der Massentierproduktion, nicht nur für die betroffenen, gequälten Tiere, erinnern? Diese Massenproduktion vernichtet riesige Flächen guten Bodens, der nun – wie in Brasilien, Argentinien und anderswo – nicht mehr zur Ernährung hungernder Menschen, sondern für die Viehfutter – Herstellung der Fleisch genießenden Leute im Norden zur Verfügung steht?</p>
<p>Muss man an die immer bedrohlicher werdende Situation der Trinkwasserversorgung erinnern?</p>
<p>Muss man daran erinnern, dass etwa 2.000 Fässer mit Atommüll, die in deutschen AKWs untergebracht sind, verrosten und beschädigt sind, deswegen tritt Radioaktivität aus (TAZ 22. Nov. 2014, Seite 2). Die AKWs sind bester Ausdruck für einen Staat, der an die Vorteile der permanenten Wachstumsgesellschaft glaubte.</p>
<p>Muss man daran erinnern, wie allen Menschen eingeredet wird, sie seien nicht in erster Linie autonome, freie Personen, sondern zuerst Konsumenten, Wesen also, die alles dran setzen müssen, das wenige verfügbare Einkommen auszugeben für Produkte, die morgen schon wieder entzwei gehen und zu neuen Einkäufen der Produkte multinationalen Firmen führen.</p>
<p>Diese Reduzierung des Menschen auf den Konsumenten, heute so selbstverständlich allerorten daher geredet, ist wohl das Schlimmste, philosophisch (und ethisch) gesehen, was die Wachstumsgesellschaft uns allen heute und seit langem schon antut. Da werden Menschen wesentlich zerstört. Mir ist nicht bekannt, dass die Kirchen sich mit dieser unheilvollen Definition des Menschen als Konsumenten auch nur entfernt auseinander setzen. Die Herren der Kirche diskutieren in Rom, in teuren Unterkünften nach teuren Trans-Atlantikflügen, viel lieber über die Wieder-Verheiratet-Geschiedenen…</p>
<p>Gibt es einen Ausbruch aus diesem Gefängnis der Rollenfestlegung Mensch=Konsument? Den gibt es, und die Wege dort hin, im Plural, weisen in Richtung „Überwindung der Wachstumsgesellschaft“.</p>
<p>Möge übrigens jede Leserin, jeder Leser, die legitimen und richtigen Litanei der Schädigungen der Wachstumsgesellschaft auf seine Art fortsetzen und ergänzen. Diese Litanei wird lang. Sie wird um so dringlicher, wenn man bedenkt, dass die Staatschefs der führenden Nationen (G20) bei ihrem Treffen in Brisbane, Australien, im November 2014, erneut das Ziel formuliert haben: Die Ökononien der reichen Länder sollen bis 2018 noch einmal um 2,1% wachsen, die anderen, die armen, bitte schön um 0,5%. Dieses Vorhaben wurde von der Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, als „Lichtblick“ bezeichnet. Wachstum ist ein Gott, wenn er wächst, gibt es Lichtblicke (für die internationalen Konzerne. Dass die Natur dann sozusagen schwarz sieht, wird bei so viel angeblichem Licht übersehen).</p>
<p>Wir brechen hier diese Gedankenreihe ab und erinnern an unseren Salon am 20. November 2014, erinnern an das Buch von Barbara Muraca. Sie hat in Leipzig beim 4. Degrowth/Décroissance Kongress im September 2014 einen der wichtigen Vorträge gehalten. Sie ist eine der wenigen, die Philosophie mit Kritik der herrschenden Ökonomie verbinden, sie betritt philosophisches Neuland. Sie bezieht sich auf viele tausend Gruppen, die weltweit bereits jetzt aus der Wachstumsgesellschaft aussteigen, ein gemeinschaftlicher Prozess, ein langer Weg, aber voller Verheißung, weil er auch neue Gemeinschaftsformen stiftet unter den bislang eher individualistisch nebeneinander lebenden Menschen. Man lese als Konkretisierung etwa meinen Beitrag zur internationalen Transition-Bewegung.</p>
<p>Barbara Muraca hat in unserem Salon betont: Wir sollten uns eher an die lebendigen, mutigen Gruppen halten, die die Wachstumsgesellschaft in kleinen Schritten überwinden, als in der Ecke der Jammernden und Klagenden zu verharren, die alles so furchtbar finden in dieser Wachstumswelt. Klaus Töpfer hat darauf hingewiesen, dass das Jammern oft nur eine Entschuldigung fürs Nichtstun ist.</p>
<p>Ich meine: Es gilt auch hier, den eigenen Weg zu gehen, um dann mit anderen die Kraft zu entwickeln, Alternativen zu leben. Die Kraft wächst im Moment des Vollzugs, sie ist nicht vorher schon als solche da, etwa am Schreibtisch des einzelnen.</p>
<p>Barbara Muraca hat das erste Kapitel ihres Buches dem Thema „Postwachstum und die Kraft der Utopie“ gewidmet. Die Philosophin legt allen Wert darauf, Utopie bitte nicht schlicht (vulgär) als Spinnerei und Phantasterei zu verstehen, sondern als konkrete Utopie, also als Versuch, in der Gegenwart jene Tendenzen aufzuspüren, die über den gegenwärtigen Zustand bereits hinausweisen. In der Gegenwart ist sozusagen immer schon Zukunft angelegt, ist latent dabei, ist verborgen anwesend. Ob in der Freilegung dieser latenten neuen Welten eine bessere Zukunft realisiert wird, hängt von der Entschiedenheit der Akteure ab. Die Gegenkräfte sind natürlich heftig. Die multinationalen Firmen suchen ja auch fieberhaft, die alte Welt zu erhalten. Für diese Leute heißt Zukunft unserer Gegenwart nur eine Variante der Gegenwart, nichts Neues also, nur die Aufforderung, dass wir uns den neuesten Schrei an Klamotten, Geräten, Autos usw. kaufen.</p>
<p>Deutlich wurde: Postwachstum ist weder ein Weg zum Verzicht und Askese noch eine bloße Frage der individuellen Entrümpelung oder der voluntary simplicity. Es geht nicht an, Menschen, die heute schon darben, bedingt durch die Strukturen der Wachstumsgesellschaft, nun auch noch Askese zu verordnen. Es sind die Strukturen, die verändert werden müssen. Das schließt nicht aus, dass dabei sozusagen auch religiöse oder spirituelle Ressourcen wachgerufen werden.</p>
<p>Philosophie wird sich noch stärker mit der Verantwortungsethik (Hans Jonas) befassen. Sind wir gesinnungsethisch verpflichtet, Verantwortungstethik in den Mittelpunkt zu stellen?</p>
<p>Barbara Muraca weist in ihrem Buch darauf hin, dass die Wachstumsgesellschaft so tiefe Spuren (Verletzungen?) in unserem Geist und unserer Seele hinterlassen hat, dass so viele Wachstum wie einen Gott betrachten. Diesen Gott gilt es zu entthronen. Genauso spricht Barbara Muraca treffend von einer Sucht, wenn sie von der Bindung so vieler an die Wachstumsgesellschaft spricht. Die Befreiung ist also immer auch eine psychotherapeutische Aufgabe. Welche Psychotherapeuten befreien uns von dieser Wachstums-Sucht? Ist das überhaupt schon ein Thema?</p>
<p>Für alle, die sich mit dem Ende der Wachstumsgesellschaft auseinandersetzen, gibt es ein besonders dringendes Thema: Wenn die Ökonomie weltweit in einem Zustand extrem niedriger Zinsen verharrt, und das ist heute der Fall, „dann könnte es für Investoren langfristig sehr schwierig werden, alle vorhandenen Ersparnisse aufzunehmen“, so Larry Summers, u.a. Wirtschaftsberater Barack Obamas (zit. nach „Die Zeit“, 13. Nov. 2014, Seite 15). Es könnte also zu einer Stagnation kommen, zu einem selbst gemachten Ende der Wachstumsgesellschaft. Dieses Ende würde dann aber von den Politikern usw. gedeutet werden als die große Katastrophe, weil nur wenige die Wachtsumsgesellschaft als ohnehin zu überwindendes System voraus denken und voraus planen. Und keine Perspektiven haben für eine Welt ohne permanentes Wirtschafts-Wachstum.</p>
<p>Es gibt einfach jetzt schon viel zu viel erspartes Geld, die Banken sind sozusagen voll gestopft mit Geld, das fast niemand für Investitionszwecke (Wachstum) leihen will. Alle sparen, das ist auch und vor allem der Deutschen größte „Tugend“. Der Hintergrund: Viele Regierungen, auch in Deutschland, vor allem seit Kanzler Schröder, haben die staatlichen Sozialsysteme (Rentenversorgung usw.) reduziert und den Bürgern empfohlen, doch bitte schön privat fürs Alter zu sorgen. Das war zu einer Zeit, als es noch Zinsen gab und sich das Sparen noch etwas lohnte. Was tun die Bürger aber auch jetzt auf diese neoliberalen Zumutungen? Sie sparen weiter wie verrückt, so verrückt, dass sie jetzt keine Zinsen mehr auf ihren Sparbüchern erhalten. D.h. Ihr gespartes Geld wird Jahr für Jahr geringer, angesichts der Inflationsraten. Die Sparer verarmen. Wer denkt da grundsätzlich nach über das Ende DIESES Wirtschaftssystems? Es ist der blinde Glaube an dieses Wirtschaftssystem, der da wirksam ist und kritisches Nachdenken verhindert.</p>
<p>Wer profitiert von der Wachstumsgesellschaft: 0,004 Prozent der Weltbevölkerung besitzen jetzt 30 Billionen US Dollar, also etwa 24 Billionen Euro. Sie kontrollieren damit 13 Prozent des gesamten Vermögens der Welt. 211.275 Menschen gelten als “ultrareich”, das heißt sie haben ein Vermögen von mehr als 30 Millionen Dollar, von ihnen haben 2325 Menschen mehr als eine Milliarde Dollar als ihr Privateigentum, das selbstverständlich als Wert geschützt und verteidigt werden muss, sagen die Herrschenden. Die Zahl der Milliardäre steigt ständig! (Quelle: “Tagesspiegel”, 22. Nov. 2014, Seite 34).</p>
<p>Wer die Wachstumsgesellschaft heute überwinden will, muss Antwort geben auf die Frage: Wie können die vorhandenen Milliarden ersparter Euros sinnvoll eingesetzt werden, so dass zum Beispiel die vielen Millionen hungernder Menschen oder die vielen Millionen Analphabeten weltweit zu einem Leben finden, das menschenwürdig heißt. Die 25 größten an der Börse notierten deutschen Industrieunternehmen haben inzwischen ein Geldvermögen von insgesamt 77 Milliarden Euro angehäuft, bei Volkswagen sind es etwa 16 Milliarden Euro, bei Siemens 8,2 Milliarden Euro us. (vgl. Die Zeit, 13. Nov. 2104, Seite 14). „Die großen Konzerne verhalten sich auf einmal wie der kleine Sparer. Sie packen ihr Geld aufs Sparbuch“, so “Die ZEIT”. Und die Konzerne lassen es da schmoren, d.h. auf Dauer werden selbst deren Milliarden von selbst schrumpfen. Warum wird nicht an Alternativen gedacht? In humanitäre Projekte investiert? Gibt es keine Verantwortung der Konzerne für das Wohl der Menschheit? Leben wir tatschlich schon in einer Menschenwelt ohne menschliche Verantwortung? Haben die Religionen also total versagt, die ja doch von ihrer Ethik immer irgendwie ein bißchen das Teilen und das Solidarischsein gepredigt haben. Man könnte meinen, dass im christlichen Bereich, um nur bei diesem zu bleiben, tatsächlich eine ziemlich umfassende Wirkungslosigkeit der religiösen Lehren in der Gestaltung der Ökonomie festzustellen ist. Eine schreckliche Bilanz zur Wirkkraft des Religiösen. Natürlich auch zur Bedeutung der aufklärerischen Vernunft. Vielleicht wurde auch seit Jahren in den Kirchen viel zu viel von Ökumene geredet und viel zu wenig von Ökonomie…Aber immerhin, noch gibt es ja kritische Gruppen!</p>
<p>Wie konnte es soweit kommen, dass der Gedanke des Privateigentums und des Gewinns zur obersten Tugend und Haltung verkommen konnte? Wer ist schuld daran noch heute, dass unvorstellbare Dimensionen des Privateigentums, etwa die Milliarden der Milliardäre, als selbstverständlich und zu schützend hingenommen werden? Diese Herrschaften zahlen zudem oft sehr geringe Steuern. Welche Politiker haben diese Gesetze beschlossen, die derartige Privilegien gesetztlich, „demokratisch“, geschaffen haben? Diese Fragen gehören ins Zentrum einer kritischen Bildungsarbeit und Aufklärung, die den Namen noch verdient.</p>
<p>Der Salonabend hat den TeilnehmerInnen gezeigt, angesichts der weltweiten Bewegung derer, die eine andere Welt für möglich halten: Dieser dumme, leider populäre Spruch, von Madame Thatcher propagiert: „There is no alternative“, abgekürzt TINA) ist falsch, ihm gilt es theoretiosch wie praktisch zu widersprechen. Von der „unsichtbaren Hand“ (Adam Smith), die die gesamte Wirtschaft angeblich lenkt, haben wir uns befreit. Jetzt müssen wir uns definitiv von TINA verabschieden. Vielleicht könnte die Kurzformel TAMA heißen: There are many alternatives. In dem TAMA steckt das Wort amare = Lieben.</p>
<p>Also halten wir uns TAMA! In den Alternativen zeigen sich dann Spuren eines guten Lebens, im Sinne eines besseren Lebens als jenes, das uns die Fixierung auf Wachstum und Konsumentendasein zumutet.</p>
<p>Es könnte inspirierend sein an Joshua Wong (Hongkong) zu erinnern, er ist als Student aktiv in der Protestbewegung jetzt in Hongkong. Von ihm stammt das Wort: „Die Zukunft wird nicht von Erwachsenen entschieden werden“. Das Philosophie-Magazin (Ausgabe Dezember 2014, Seite 14) kommentiert diesen zentralen Satz: Der 18 jährige Student der Politikwissenschaften sieht das größte Problem der Gegenwart „in der Welt politisch träger, unmündig gewordener Erwachsener“.</p>
<p>Ein Problem der Sprachregelung bleibt noch: Im englischen und französischen Sprachraum haben sich degrowth oder décroissance längst eingebürgert in der Umgangssprache. Im Deutschen fehlt noch ein entsprechendes Wort, der eine treffende Begriff. Natürlich kann alles umschreiben, ob das Wort „Post-wachstum“ Chancen hat, weite Verbreitung zu finden, wage ich zu bezweifeln.</p>
<p>Wir empfehlen allen Französisch Lesenden die Monatszeitschrift „La Décroissance“. „Le Journal de la joie de vivre“. (Der Titel sagt es: Jenseits des Wachstum entesteht die Lebensfreude). Eine Zeitschrift, die schon über 100 Ausgaben zählt und eine Auflage hat von ca. 25000 Exemplaren, auch an vielen französischen Kiosken erhältlich ist. Die Adresse: 52, Rue Crillon, BP 36003, F 69411 LYON.</p>
<p>www.ladecroissance.net oder www.casseursdepub.org</p>
<p>Copyright: Christian Modehn, Religionsphilosophischer Salon Berlin</p>
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