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	<title>Theologie der Remonstranten Archive - Forum der Remonstranten in Berlin</title>
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	<description>Glauben ist Freisein</description>
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		<title>Was wichtig ist für Remonstranten  &#8211; eine Perspektive fürs Jahr 2020</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Modehn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2020 17:23:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[einige theologische Überzeugungen der Remonstranten]]></category>
		<category><![CDATA[neue Wege gehen wollen Remonstranten]]></category>
		<category><![CDATA[Offenheit der Remonstranten]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte der Remonstranten 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie der Remonstranten]]></category>
		<category><![CDATA[was remonstranten bindet]]></category>
		<category><![CDATA[was Remonstranten verbindet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Weihnachtsgruß 2019 hat das Leitungs-Team der Remonstranten in Utrecht einmal mehr deutlich gemacht, was das eigene theologische Profil bestimmt. Was uns Remonstranten (ver)bindet, unsere Überzeugung, dass Glauben auf ganz verschiedene Weise möglich ist. Je nach Überzeugungen, Lebensformen und Erlebnissen, je nach dem Umgang mit den Quellen unseres Lebens oder der Art, wie wir uns...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1692/was-wichtig-ist-fuer-remonstranten-eine-perspektive-fuers-jahr-2020/">Was wichtig ist für Remonstranten  &#8211; eine Perspektive fürs Jahr 2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Weihnachtsgruß 2019 hat das Leitungs-Team der Remonstranten in Utrecht einmal mehr deutlich gemacht, was das eigene theologische Profil bestimmt.</p>
<p>Was uns Remonstranten (ver)bindet,</p>
<p>unsere Überzeugung,</p>
<p>dass Glauben auf ganz verschiedene Weise möglich ist. Je nach Überzeugungen, Lebensformen und Erlebnissen, je nach dem Umgang mit den Quellen unseres Lebens oder der Art, wie wir uns zeigen. Wir glauben, dass wir Gott und den anderen Menschen auf unterschiedliche Weisen ehren und dienen können.</p>
<p>unser Verlangen,</p>
<p>von Bedeutung zu sein für Menschen, die auf der Suche sind nach einer Vertiefung im Leben und einer Verbindung mit dem Lebendigen.</p>
<p>unser Wunsch,</p>
<p>dass wir in unserem gemeinsamen Suchen Grenzen überschreiten, Grenzen zwischen dem Menschlichen und dem Göttlichen, zwischen den Erzählungen von unseren spirituellen Quellen und den Erzählungen des alltäglichen Lebens, zwischen dem Christentum und anderen Religionen und Weltanschauungen, zwischen Glauben, Spiritualität und Entdeckung des Lebenssinns.</p>
<p>unser Verlangen,</p>
<p>um als Glaubensgemeinschaft in aller Vielfalt in lebendiger Bewegtheit zu bleiben und auch bisher unwegsame Wege zu gehen und so neue Verbindungen, Kontakte, zu schaffen.</p>
<p>unsere Überzeugung,</p>
<p>dass auch unsere Zeit Formen der Verbindung und Gemeinschaft nötig hat, aber diese sollen offen, einfach (leicht) und nach Art von Netzwerken sein, einfach so, wie „ein Dach über einigen Köpfen“.</p>
<p>unsere Erkenntnis,</p>
<p>dass eine geistig und seelisch lebendige Gemeinschaft noch etwas anderes ist als eine Organisation, die wir mit einander aufgebaut haben.</p>
<p>Übersetzung; Christian Modehn</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1692/was-wichtig-ist-fuer-remonstranten-eine-perspektive-fuers-jahr-2020/">Was wichtig ist für Remonstranten  &#8211; eine Perspektive fürs Jahr 2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
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		<title>Von einem Gott, der „beinahe nicht besteht“. Zum theologischen Profil eines remonstrantischen Theologen</title>
		<link>https://forum.remonstranten-berlin.de/1201/von-einem-gott-der-beinahe-nicht-besteht-zum-theologischen-profil-eines-remonstrantischen-theologen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Modehn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2016 20:23:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Elemente der Theologie der Remonstranten]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelles im Forum der Remonstranten Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[freisinnige Theologe der Remonstranten]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben an Gott der fast nicht besteht]]></category>
		<category><![CDATA[Johan Goud]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Johan Goud im Forum der Remonstranten Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie der Remonstranten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag des holländischen Theologen und Remonstranten Pastors Prof. em. Johan Goud, Den Haag. Die Frage stellte Christian Modehn vom &#8222;Forum der Remonstranten Berlin&#8220;: Es gibt in der weiten Ökumene sehr viele und sehr unterschiedliche, immer mehr auch evangelikale und pflingstlerische Kirchen. Eine kleine protestantische Kirche in Holland nennt sich „Remonstranten“ als eine theologisch-liberale Glaubensgemeinschaft....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1201/von-einem-gott-der-beinahe-nicht-besteht-zum-theologischen-profil-eines-remonstrantischen-theologen/">Von einem Gott, der „beinahe nicht besteht“. Zum theologischen Profil eines remonstrantischen Theologen</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag des holländischen Theologen und Remonstranten Pastors Prof. em. Johan Goud, Den Haag.</p>
<p>Die Frage stellte Christian Modehn vom &#8222;Forum der Remonstranten Berlin&#8220;: Es gibt in der weiten Ökumene sehr viele und sehr unterschiedliche, immer mehr auch evangelikale und pflingstlerische Kirchen. Eine kleine protestantische Kirche in Holland nennt sich „Remonstranten“ als eine theologisch-liberale Glaubensgemeinschaft. Sie ist eine Ausnahme im weiten Feld der sich orthodox nennenden Kirchen. Wie würden Sie in Ihrer Sicht das besondere theologische Profil der Remonstranten kurz beschreiben?</p>
<p>Prof. Johan Goud:</p>
<p>Remonstranten lieben es, die <span id="more-1201"></span>Grenzen des christlichen und theologischen Sprachspiels auszuloten und Philosophen, Künstler, Schriftsteller, Andersgläubige und Nichtgläubige zu Rate zu ziehen. Das gilt auch für die Art und Weise, wie viele von uns Theologie betreiben und als Pastoren arbeiten. Ich selbst habe immer die Erfahrung gemacht, dass ich nach dem Verweilen an den Grenzen des Glaubens immer wieder zum christlichen Glauben zurückkehrte. Und das nicht deswegen, weil sich dort für mich das Zentrum befindet. Sondern mehr deswegen, weil die Erinnerung an den Glauben für mich einfach nicht abzulegen war und mich auch nicht losließ.</p>
<p>Diese Erfahrung liegt auf der Linie mit dem, was die „Grundsatzerklärung“ der Remonstranten über das Evangelium von Jesus Christus sagt: Dass es der Nährboden dieser Glaubensgemeinschaft ist – ohne dabei zu leugnen, dass dabei mehr nötig ist, um eine Pflanze (gemeint ist die Glaubensgemeinschaft) wachsen zu lassen. Übrigens sind (auf der Linie von Gilles Deleuze) auch verschiedene Typen von Wurzeln zu unterscheiden: vertikal wachsende Wurzeln die raubsüchtig und exklusiv sind, oder so genannte Rhizome, die sich unterirdisch verästeln und sich verbinden mit anderen Wurzeln.</p>
<p>Das ist nun im ganzen wahr und da zeigen sich notwendige Relativierungen. Und doch ist es von einer entscheidenden Bedeutung, dass das Evangelium in der Grundsatzerklärung der Remonstranten ausdrücklich genannt wird: „Die Remonstranten sind eine Glaubensgemeinschaft, verwurzelt im Evangelium und in Jesus Christus, und die getreu dem Grundsatz von Freiheit und Toleranz, Gott ehren und dienen will“.</p>
<p>In der Verwirklichung dieses theologischen Auftrags gehen remonstrantische Theologen sehr auseinander. Einige sind geneigt, den Grundsatz der Freiheit sehr zu fordern, vielleicht zu überfordern und in einer allgemein-religiösen Weise zu interpretieren. Andere betrachten Freisinnigkeit eher als die Bejahung von einer kritisch –konstruktiven Aufgabe innerhalb des ganzen der christlichen Tradition. In den Worten des remonstrantischen Theologiehistorikers Eginhard Meijering (Leiden; Ehrendoktorat in Heidelberg): „Freisinnig sein bedeutet: Dass du so orthodox sein kannst wie du selbst willst und nicht so, wie du es von einem kirchlichen Club oder von einer Vereinigung her sein müsste“. Freisinnigkeit ist so betrachtet (eine bei Belieben fragende, in Zweifel ziehende, entgrenzende oder gerade auch polarisierende) Variante von „Orthodoxie“, verstanden als Reflexion in Solidarität mit der christlichen Glaubenstradition.</p>
<p>Was mich selbst betrifft: Ich fühle mich eher zu Hause in der letzt genannten Gestalt von Freisinnigkeit und sehe sie als eine Einladung zur „Dekonstruktion“ der christlichen Tradition. Das heißt, dass ich die Fremdheit traditionell religiöser Sprache hervorhebe; dass ich diese merkwürdige Sprache unablässig in Beziehung bringe mit andersartigen (philosophischen und literarischen) Redensarten und auf der Suche bin nach einer – eventuell nicht oder kaum religiösen – Sprache vergleichbarer Intensität. Sprechen über Gott und Glaube stehen im Zeichen von dem, was andere „Religion ohne Religion“ oder „Gott nach Gott“ genannt haben. <em>Ich selbst habe über Gott geschrieben, der „beinahe“ nicht besteht; dessen Bestehen etwas ist, das ständig neues Sprechen und neue Umschreibungen nötig hat</em>. Diese Auffassung steht nahe zu dem, was etwa der amerikanische Religionsphilosoph John Caputo schreibt über Gottes „Insistenz“ (anstelle von Existenz). Er meint damit, Gottes Wirklichkeit sei nicht ein Sein, sondern ein Rufen und Drängen. Obwohl Caputo, was den Menschen betrifft, geneigt ist, länger als mir lieb ist an dem Begriff Verlangen festzuhalten. Glauben kennt, Gott sei Dank, auch seine Momente des Findens und der Übergabe.</p>
<p>Copyright: Prof. Johan Goud, Den Haag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de/1201/von-einem-gott-der-beinahe-nicht-besteht-zum-theologischen-profil-eines-remonstrantischen-theologen/">Von einem Gott, der „beinahe nicht besteht“. Zum theologischen Profil eines remonstrantischen Theologen</a> erschien zuerst auf <a href="https://forum.remonstranten-berlin.de">Forum der Remonstranten in Berlin</a>.</p>
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