Prof. Johan Goud, remonstrantischer Theologe aus Den Haag, kommt nach Berlin, am Fr. 27. Nov. 2015

Professor Johan Goud kommt nach Berlin!

Der nächste Salon findet am Freitag, den 27. November 2015 um 19 Uhr in der Galerie Fantom statt. Diesmal ist der remonstrantische Theologe, Prof. em. Johan Goud aus Den Haag bei uns. Er spricht (auf Deutsch) zum Thema Theologie und Autobiographie. Sebstverständlich mit Gesprächen nach dem Vortrag. Es geht also auch darum, die Bedeutung des eigenen, subjektiven Glaubens zu pflegen, zu achten, zu schützen….Wegen des sicher starken Interesses am Thema und am Referenten (Porf. Goud war an der Uni Utrecht im Bereich der Kulturwissenschaften tätig) und der begrenzten Anzahl von Plätzen bitte ich um Anmeldung per email: Christian.Modehn@berlin.de     HERZLICHE EINLADUNG!

Ort: Kunstgalerie Fantom, Hektorstr. 9, Wilmersdorf. Beitrag für die Miete: 5 Euro. StudentInnen haben freien Eintritt.

Protestantische Verteidiger der Toleranz und des Humanismus –Werden sie im Reformationsjubliäum 2017 vergessen? Hinweise zur frühen Geschichte der Re­mon­s­t­ran­ten

Protestantische Verteidiger der Toleranz und des Humanismus –Werden sie im Reformationsjubliäum 2017 vergessen?

Hinweise zur frühen Geschichte der Re­mon­s­t­ran­ten

Von Christian Modehn

Wenn Historiker und Theologen heute wie früher über „Toleranzdiskurse in der frühen Neuzeit“ (so ein neues Buch hg. von Friedrich Vollhardt, erschienen 2015) sprechen und über Duldung religiöser Pluralität, „dann ist es auffällig, dass die großen Vordenker der Toleranz intensive Kontakte zu den Re­mon­s­t­ran­ten in Holland gepflegt haben“, schreibt Professor Yves Bizeul (Rostock) in seinem Beitrag über den Philosophen Pierre Bayle. Dass sich nach all den Kriegen und Religionskämpfen die Toleranz-Idee immer mehr dann doch durchsetzte, hat verschiedene Gründe; ein entscheidender Grund ist, dass sich der „liberale Flügel des Protestantismus“ in Holland, also die Re­mon­s­t­ran­ten, als starke intellektuelle christliche wie humanistische Kraft erweisen konnte. Yves Bizeul erwähnt den großen Hugo Grotius, „er stand den Re­mon­s­t­ran­ten nahe“, Bizeul nennt weiter Spinoza, auch Locke „der lange Gespräche führte mit dem Re­mon­s­t­ran­ten Philippe von Limborch; erwähnt wird auch, dass Pierre Bayle befreundet war mit dem Re­mon­s­t­ran­ten Adrian de Paets.. (Vgl. in dem genannten Buch die Seiten 205 f.)

Es gab also schon der Mitte des 17. Jahrhunderts – in Holland – eine unter kritischen Intellektuellen angesehene (kleine) protestantische Kirche, die auch humanistische Ideale als die eigenen verstand. Über die Entwicklung einer theologisch – engen lutherischen Orthodoxie im 17. Jahrhundert ist viel geklagt worden. Es wäre wohl hilfreich zu erinnern, dass es einmal ein protestantisch-humanistisches Christentum der Toleranz gab und auch heute noch in der Re­mon­s­t­ran­ten Kirche gibt. Dies wäre auch ein Thema der Reformationsfeierlichkeiten 2017. Humanismus und Protestantismus!

Nebenbei: Es gibt gelegentlich gemeinsame Veranstaltung der „Jungen Mitglieder des Niederländischen Humanistischen Verbandes NL“ und der „Jungen Re­mon­s­t­ran­ten“. Eine Mitarbeiterin des neuen theologischen Instituts der Re­mon­s­t­ran­ten an der „Vrije Universiteit van Amsterdam“, Christa Anbeek, hat etliche Jahre an der „Humanistischen Universität“ von Utrecht als Dozentin gearbeitet.

copyright: Christian Modehn

“Re­mon­s­t­ran­ten – eine Kirche mit einer Mission“: Zu einem Beitrag von Cees de Monchy

„Re­mon­s­t­ran­ten – eine Kirche mit einer Mission“

Ein Beitrag von Cees de Monchy, dem Vorsitzenden des Beratungsgremiums der Re­mon­s­t­ran­ten

Von Christian Modehn

Die Re­mon­s­t­ran­ten waren bisher eher zurückhaltend, wenn es darum ging, in der Öffentlichkeit Werbung für die eigene Kirche zu machen. Mit Schlagworten soll niemand bekehrt werden, das ist die richtige Position. Aber verstecken wollen sich die Weiterlesen →

Am Freitag, 24. Juli 2015, Salonabend: “Bloß nicht zuviel Gehorsam”

“Bloß nicht zu viel Gehorsam”.

Der Religionsphilosophische Salon Berlin im Monat JULI 2015 hat sich am Freitag, den 24. Juli, wieder ein schwieriges, auch deutsches, natürlich auch ein religiöses, aber immer aber philosophisches -ethisches Thema vorgenommen: Wem wollen und wem sollen und wem können wir noch gehorchen? Eine Gewissensfrage…

Interessant wäre vorweg eine Besichtigung im Jüdischen Museum Berlin zum Thema Gehorsam (und Gott)…und natürlich auch die Lektüre des Buches von Henry David Thoreau: “Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat”. (Diogenes Verlag. 5 Euro)

 

Am 26. Juni 2015 Religionsphilosophischer Salon: Glücklich sein contra sinnvoll leben? Zwei Lebensentwürfe

Der nächste Religionsphilosophische Salon findet am Freitag, den 26. Juni 2015, um 19 Uhr, in der Galerie Fantom, Hektorstr. 9 in Berlin-Wilmersdorf statt. Das Thema:

“Glücklich leben” contra “sinnvoll leben”? Modelle der Lebensgestaltung.

Dazu herzliche Einladung. Mit der Bitte um Anmeldung: christian.modehn@berlin.de   Für die Raummiete bitten wir um 5 Euro. Studenten wie immer: kostenfreier Eintritt.

Wir wollen uns dem offenbar alltäglichen, tatsächlich aber anspruchsvollen philosophischen Thema “Glück” nähern. Und fragen: Kann mein individuelles Glück mein Lebensziel sein? Oder hat die Idee des sinnvollen Lebens eine viel tiefere Bedeutung? Texte zum Thema Glück, auch in populärer “Propaganda” gibt es in großer Fülle. Philosophisch relevant sind hingegen Weiterlesen →

Am Freitag 29. Mai 2015: Der nächste Religionsphilosophische Salon

Der Religionsphilosophische Salon im Mai 2015:

Wir treffen uns am Freitag, den 29. Mai um 19 Uhr ausnahmsweise nicht in der uns vertrauten, angenehmen Galerie Fantom, sondern in der schönen, geräumigen Weinhandlung (speziell auch Weine aus Katalonien) in Neukölln, in der Jonasstr. 32, nahe U- Bhf. Leinestr.

Die Weinhandlung von Wolfgang Baumeister heißt „Sinnesfreude“. Bei dem Namen bieten sich philosophische Fragen von selbst an. Und wir wollen die Herausforderung annehmen: Weiterlesen →

Der nächste Religionsphilosophische Salon am Freitag, den 24.4.2015 …und eine Begegnung mit einem philos. Salon aus Amsterdam am 17.4.

Der nächste religionsphilosophische Salon findet am Freitag, den 24.4. 2015, um 19 Uhr in der Galerie Fantom statt (Hektorstr. 9, Berlin Wilmersdorf).

Das Thema: “Die Bedeutung des Esoterischen in einer vernünftigen Lebensform”. Dazu herzliche EINLADUNG.

Anmeldung wegen der begrenzten Plätze erforderlich an: christian.modehn@berlin.de

Beitrag für die Raummiete: 5 Euro, Studenten gratis.

Der ORT: Galerie Fantom, Hektor Str. 9, Freitag, 27. März 2015 um 19 Uhr.

—————-Und zusätzlich eine BESONDERE VERANSTALTUNG:  ...am Freitag, den 17. April 2015 ab 18. 30 Uhr im Kulturzentrum Afrikahaus, Bochumerstr. 25, Stadtteil Tiergarten.

An dem Tag kommen 10 Mitglieder eines philosophischen Salons aus Amsterdam nach Berlin. Er findet statt in der philosophisch interessierten protestantischen, liberal-theologischen Kirche Weiterlesen →

GUT LEBEN: Hinweise nach dem Religionsphilosophischen Salon am 20.11.2014

 

Gut leben – in einer Gesellschaft „jenseits des Wachstums“

Hinweise zum Salon-Gespräch am 20. November 2014 im „Afrika Haus Berlin“.

Von Christian Modehn

Der „Religionsphilosophische Salon Berlin“ lädt am „Welttag der Philosophie“ regelmäßig zu einer besonderen Veranstaltung ein. Diesmal war die Philosophin Dr. Barbara Muraca (Uni Jena, ab 2015 an der „Oregon State University“) bei uns, um über die Perspektiven ihres neuen Buches „Gut leben. Eine Gesellschaft jenseits des Weiterlesen →

Der liberalen Theologie eine Chance: Arminius Institut in Amsterdam begründet

In Deutschland wird im Blick auf die Erinnerung an die “Thesen” Martin Luthers am 31.10 1517  schon seit Jahren massiv in allen denkbaren Formen des deutsches Reformators gedacht, etwa auch mit inspirierenden “Magazinen” zu den jeweiligen Themenjahren, etwa zu 2015: “Reformation-Bild und Bibel”.

Bei all den Luthergedenk-Aktionen werden andere Reformatoren unseres Erachtens übersehen oder sie stehen im völligen Weiterlesen →

Glücklich sterben? Ein Salonabend am 31. 10. 2014

Die Re­mon­s­t­ran­ten in Berlin haben ein Forum, einen offenen Gesprächskreis für Gläubige und Nichtgläubige, Christen und Buddhisten usw. Wir suchen das Miteinander im Gespräch, im Respekt vor jeder vernünftigen Meinung/Überzeugung. Wir plaudern nicht miteinander, sondern suchen, klarer zu sehen, klarer zu denken, in der Philosophie als der Lebenshaltung/Lebenskunst, in den Theologien und Kirchen usw.

Wir suchen den Austausch, d.h. es gibt den expliziten Willen, von einander zu lernen.

Die offene Form eines Forums bzw. eines Salons (Religionsphilosophischer Saion) scheint uns eine angememessene Form zu sein, Weiterlesen →

Der Religionsphilosophische Salon am 29. August 2014

Der nächste Religionsphilosophische Salon findet am Freitag, den 29. August 2014, um 19 Uhr in der Galerie Fantom statt, sie befindet sich in der Hektorstr. 9 in Berlin-Wilmersdorf.

Das Thema: “Der Zen-Buddhismusmus: Eine Religion ohne Gott” mit einem einleitenden Vortrag von Michael Peterssen, Buddhismus-Lehrer, Berlin. Zu diesem Gesprächsabend wieder eine Weiterlesen →