Mennoniten und Re­mon­s­t­ran­ten arbeiten seit 400 Jahren zusammen

Jacobus Arminius

Mennoniten und Re­mon­s­t­ran­ten arbeiten seit 400 Jahren zusammen

In Holland gibt es seit 400 Jahren schon eine enge ökumenische Freundschaft und Zusammenarbeit: Die Mennoniten, in den Niederlanden “Doopsgezinde”, also auf (Wieder) Taufe bezogene Christen, genannt und die Re­mon­s­t­ran­ten, die in Holland offiziell “remonstrantische Bruderschaft” heißen, arbeiten heute auf der Ebene von Gemeinden zusammen, etwa in Dokkum, Amersfoort, Hilversum, Leiden, Meppel, Nijmegen, Hoorn.

Schon in den Jahren des Entstehens beider Kirchen, also im 17. Jahrhundert, war man sich in vielen theologischen Fragen einig, etwa in der Ablehnung einer rigiden Gnadenlehre (nach Calvin), in der Hochschätzung von Friedensarbeit und in der nachdrücklichen Betonung individueller Freiheit.

Im November 2013 werden die  Monatszeitschriften beider Kirchen eine gemeinsame Ausgabe publizieren, weitere Veranstaltungen sind im Noveber 2013 geplant, etwa im Museum Catharijneconvent in utrecht, am 16. 2.2104 gibt es einen feierlichen Gottesdienste beider Kirchen in Leiden.

Die Zeitschriften heißen: ADREM und Doopsgezind.nl