Ökumenisches Abendmahl ist selbstverständlich

Frage an Tom Mikkers, Generalsekretär der Remonstranten, Utrecht:
Im Mai findet in München der 2. Ökumenische Kirchentag statt. Ein gemeinsames Abendmahl/eine gemeinsame Kommunion von Protestanten und Katholiken darf es aufgrund des katholischen Einspruchs nicht geben. Was denken Remonstranten über das gemeinsame Abendmahl?
Die Antwort:
Remonstranten kennen ein offenes Abendmahl. Jesus, der Herr, lädt alle ein zu seiner Mahlzeit. In den remonstrantischen Gemeinden sind deswegen immer die Worte zu hören: „Sie alle sind eingeladen zum Abendmahl, ungeachtet zu welcher Kirche Sie gehören oder ob sie auch unkirchlich sind“. Es ist traurig, dass dieser Ausgangspunkt des Evangeliums nicht in allen Kirchen gültig ist. Dem mühsamen Gespräch mit anderen Kirchen zu dem Thema gehen wir nicht aus dem Weg. Trotzdem sind wir auch vorsichtig, um hier den anderen Kirchen allzu laut eine Belehrung zu erteilen. Aber wenn die Rede ist von einem gemeinsamen Abendmahl, dann begrüßen wir das! Das steht auf der Linie der Praxis, die wir selbst befürworten.

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